aktuelle Wettkampfergebnisse

2017-03 Bhutan Marathon

Scott Jurek und Claudia Hanisch Scott Jurek und Claudia Hanisch
Marathon im glücklichsten Land der Welt - ein Bericht von Claudia Hanisch

Schon die Anreise war ein Marathon: von Freiberg nach Bhutan, dem kleinen Königreich im Himalaya, ist man non-stop zwei Tage unterwegs. Das Land gilt als eines der am schwierigsten zugänglichen der Welt. Durch die geografische Situation jahrhundertelang abgeschottet, hat das Land erst seit 1983 einen Flughafen, seit 1999 gibt es Fernsehempfang. Die Regierung ist streng darauf bedacht, den Tourismus behutsam zu entwickeln, um die reiche Kultur und die traditionell sehr nachhaltige Lebensweise nicht zu gefährden. So war die Marathonteilnahme für mich auch eine Chance, in die Kultur des „glücklichsten Landes der Welt“ einzutauchen, dessen König das Bruttosozialprodukt durch das Bruttoglücksprodukt ersetzt hat. Der Bhutan International Marathon war auch Höhepunkt des einwöchigen Laufcamps mit dem bekannten amerikanischen Ultraläufer Scott Jurek, an dem mehr als 100 Läufer aus der ganzen Welt teilnahmen. Es war eine tolle Inspiration, sich mit den anderen Sportlern auszutauschen und gemeinsam dieses einzigartige Land kennenzulernen.

Für viele der 244 Marathon – und 276 Halbmarathonläufer aus aller Welt standen deshalb das Genießen der wunderschönen Landschaft und die Begegnung mit den freundlichen Menschen entlang der Strecke im Vordergrund. Vieles war bei diesem Marathon anders als gewohnt: Statt Dixies gab es ein Toilettenzelt mit einem ausgehobenen Loch, am Start wurde Reis als Verpflegung ausgegeben, und an den Verpflegungsstationen hatten die Helfer gut damit zu tun, die Kühe vom Abräumen der Tische abzuhalten…

Vom Start auf etwa 1700 Meter Höhe ging es durch zwei Flusstäler hinab zur Klosterfestung Punakha Dzong aus dem 17. Jahrhundert, die als herausragendes Beispiel der Klosterarchitektur Bhutans gilt. Neben der wechselnden Vegetation waren die kunstvoll verzierten Bauernhäuser und der Blick über die terrassierten Reisfelder immer wieder Blickfänger. Eines der Highlights der Strecke war die Überquerung einer 350 Meter langen Hängebrücke. Ängstliche Läufer wurden hier von Schulkindern an der Hand hinübergeführt. Die schöne Landschaft „verhinderte“ auch eine bessere Platzierung, da ich häufig stehen blieb und Fotos machte- selbst, als ich kurz vor dem Ziel auf die beiden führenden Frauen aufgelaufen war. Knapp zwei Minuten trennten mich am Ende von Platz eins. So belegte ich am Ende in 3:48 Stunden den 3. Platz unter 143 Frauen. Der eigentliche Gewinn war jedoch das Kennenlernen dieses faszinierenden Landes und seiner Menschen. 
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2017-02 Jizerska 50

2017-02 Jizerska 50 2017-02 Jizerska 50
Bericht zum 50. Jubiläum des "Jizerska 50"im Isergebirge ČR - ein Bericht von Monika Bianchin

Der 10 km und 25 km Lauf fanden am 18. Februar statt und der 50-km-Lauf am 19.02.2017. Seit 1991 ist der 50-km-Lauf erst offiziell für Frauen zugelassen. Da ich 1992 Gesamtsiegerin über 50km war, hatte man mich und alle anderen männlichen sowie weiblichen Sieger über 50 km als Ehrengäste eingeladen. Wir haben zur Eröffnung goldene Startnummern mit dem Siegerjahr überreicht bekommen, die wir auch im Wettkampf tragen sollten (siehe Fotos). Es war alles sehr toll organisiert mit Sonderparkgenehmigung in der Nähe des Stadions und zwei VIP-Veranstaltungen mit sehr gutem Essen. Der Start war auch gratis. Ich habe mir nur die 10-km-Strecke zugetraut und war auch sehr froh darüber, da am Samstag sehr weiche, langsame und anstrengende Skibedingungen herrschten. Es gab über 10km keine Ak-Wertung und so war ich mit meinem 18. Platz von über 190 gestarteten Frauen in einer Zeit von 46:58 sehr zufrieden.

Sylvi Bianchin ist über 25 km 2:19:57h gelaufen und 29. in der Ak geworden. Jane Bianchin hat über 25km 2:35:16h gebraucht. Es war ihr erster Skiwettkampf und sie hat sich tapfer geschlagen!!! Claudia Hanisch ist über 50km 105. in der Ak geworden und 216. von allen Frauen.
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2017-01 Skilauf in Nove Mesto

2017-01 Skilauf in Nove Mesto 2017-01 Skilauf in Nove Mesto
Skilauf in Nove Mesto - ein Bericht von Sylvi Bianchin

Die Frage ob wir den Veranstaltungsort des Skilanglaufes in Nove Mesto überhaupt erreichen würden, war an diesem Sonntag durchaus begründet. Starker Schneefall und Schneeverwehungen machten die Anfahrt schon zu einem Abenteuer. Aufgrund der Witterungsbedingungen war es dem Organisationsteam nicht möglich, die Originalstrecke über den Pramenáč zu präparieren. Daher wurde eine etwas verkürzte Runde (ca. 11 km) so gut es ging gespurt. Aber auch die hatte es in sich, der lange und sehr steile Berg nach ca. 4 Kilometern war doch eine echte Herausforderung und trieb den Puls ordentlich in die Höhe. Auch die kürzeren giftigen Hügel zum Schluss waren auch nicht zu verachten! Und so war ich froh, dass ich mich nur für eine Runde angemeldet hatte, da es zusätzlich die ganze Zeit hinweg auch stark schneite.  Es war ein durchaus anpruchsvolles und kräfteraubendes Rennen in toller Winterkulisse. Der Aufwand hatte sich gelohnt und alle Anfahrtsabenteuer und Strapazen waren schnell vergessen. Für mich ist der Termin des Skilanglaufes in Nove Mesto für 2018 schon fest im Terminkalender eingetragen, es war eine super organisierte Veranstaltung und tolle Atmosphäre.
Foto: Siegerehrung des Skilaufes in Nove Mesto am Sonntag ( 15.01.) über 11km klassisch - Sylvi Bianchin 2. Platz

2016-11 Auf den Spuren der alten Römer

Auf den Spuren der alten Römer Auf den Spuren der alten Römer
Auf den Spuren der alten Römer- ein Lauf entlang des Hadrianswall - ein Bericht von Claudia Hanisch

Im Jahr 122 n.Chr. schickte der römische Kaiser Hadrian einige Legionen speziell ausgebildeter Bausoldaten an die nordwestliche Außengrenze seines Reiches. Ihre Aufgabe: eine Mauer zu errichten, um die Barbaren aus dem schottischen Raum abzuwehren. Drei Meter breit und fünf Meter hoch wurde der 136 Kilometer lange Hadrianswall, der alle 400 Meter von einem Turm ergänzt wurde. Im Süden und im Norden wurde ein Graben ausgehoben, im Abstand von einer Meile ein Kastell errichtet.

Heute ist der Hadrianswall als Fernwanderweg ausgewiesen. Und was man wandern kann, kann man auch laufen. So fuhr ich Anfang November nach Newcastle, um von dort aus in drei Tagen längs der ehemaligen Mauer zu laufen. Der Reiseveranstalter kümmerte sich um Gepäcktransport und Unterkünfte, sodass ich mich ganz auf das Laufen, die Orientierung im Gelände und die großartigen Landschaften konzentrieren konnte. Die Touristen-Saison war bereits vorbei, sodass ich den Hadrians Wall wirklich ganz für mich allein hatte. Von diesem war zunächst nicht viel zu sehen, die ersten 20 Kilometer verliefen längs des Flusses Tyne und durch die Großstadt Newcastle. Danach wurde es schnell ländlicher, und bald kletterte ich alle 200 Meter über die Mauer einer Schaf- oder Rinderweide. Die Viecher hatten die Wiesen teilweise sehr stark zertrampelt, und das Laufen im knöcheltiefen Schlamm kostete viel Kraft. Aber ich hatte es ja nicht eilig. Heute sieht man nur noch im Mittelteil des „Hadrians Walls“ Überreste der Mauer, doch diese fügen sich auf beeindruckende Weise in die dramatische Landschaft des Northumbria National Park ein. Die Römer nutzten die schroff abfallenden Kliffs als natürlich Barrieren, und von hier aus hatte man einen weiten Blick bis hin zu den schottischen Bergen. In Housesteads, einem der wenigen Forts, die in der Nebensaison noch geöffnet hatten, bekam ich einen interessanten Einblick in das Leben in einer römischen Garnison mit 800 Mann Besatzung. Abends rückte ich zur Auffüllung der Kohlehydratspeicher in die lokalen Pubs ein, eine gute Gelegenheit, mit den sehr freundlichen und überaus höflichen Engländern ins Gespräch zu kommen. Am letzten Tag, der mich am netten Städtchen Carlisle vorbei zum Zielort Bowness-on-Solway führte, änderte sich die Landschaft wieder komplett: es wurde sehr flach und rechts und links des Weges war nur ödes Marschland zu sehen. Dafür blies mir ein starker Gegenwind entgegen, sodass ich froh war, als ich mit den letzten Sonnenstrahlen nach 140 Kilometern und 3400 Höhenmetern meinen Zielort erreichte. Es war eine tolle Erfahrung, so einen Etappenlauf ganz allein zu bestreiten, noch dazu bei durchgehend schönem und trockenem Wetter- Anfang November in England! Den „Hadrians Wall Run“ gibt es auch als offiziellen Ultra im Sommer, dabei wird allerdings nicht die gesamte Strecke gelaufen.
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2016-09 Rochlitzer Bergtriathlon

Rochlitzer Bergtriathlon-Logo Rochlitzer Bergtriathlon-Logo
Rochlitzer Bergtriathlon - ein Bericht von Claudia Hanisch

Gelungene Wiederauflage - Füünf Jahre lang hatte der einzige Triathlon Mittelsachens pausiert. 2016 wagten die Veranstalter des Rochlitzer Bergtriathlons eine Neuauflage des anspruchsvollgen Triathlons. 153 Läufer (es fanden auch ein 10km-Lauf und ein Halbmarathon statt) und Triathleten waren dabei. Darunter auch eine Staffel des TSV und Alexander Henker als Einzelstarter über die Olympische Distanz. Bei mehr als warmem Sommerwetter erfolgte der Startschuss in der Sandgrube Biesern. Nach einem Kilometer kam Katleen Schierz als erste Frau aus dem Wasser und ließ dabei auch die Mehrheit der Männer hinter sich. Sie übergab an Claudia Hanisch, die anschließend auf einem profilierten Kurs zwei Runden à 20 Kilometer mit insgesamt 570 Metern Anstieg fuhr. Schlussläuferin Wine Müller ging anschließend auf eine 10km-Laufstrecke, die zunächst an der Mulde entlangführte, dann aber einen langgezogenen Anstieg bis hinauf zum Rochlitzer Schloss aufwies- bei den Temperaturen wirklich hart. Gut zurecht kam Alexander Henker mit dem anspruchsvollen Profil, der als Gesamtzehnter und Erster seiner Altersklasse nach 2:26 Stunden ins Ziel kam. Damit war er eine halbe Stunde schneller als die TSV 92 Mädels, die als einzige reine Frauenstaffel allerdings auch keine Konkurrenz hatten. Sie wurden am Ende Siebte unter zehn Staffeln. Fazit: ein anspruchsvoller, aber schöner Triathlon, dem man noch viele Auflagen wünscht. Bei einem Bürgermeister, der dahinter steht und selbst teilnimmt (!), sollte es auch 2017 wieder auf den Rochlitzer Berg gehen. Dann gern mit noch mehr Teilnehmern.

2016-07 IRONMAN Frankfurt-1

2016-07 IRONMAN Frankfurt-2

2016-06 Tour-Transalp

2016-06 neuseenMAN

2016-06 Sportwochende in Pribram

2016-06 Europamarathon

2016-06 Extreme Bike Most

2016-05 1. Stundenlauf mit Musik

2016-05 Perštejnské GIRO 2016

2016-05 Rennsteig 2016

2016-05 2. MTB Marathon Dresden

2016-05 weitere Ergebnisse im März/April/Mai

  • Citylauf-01
  • Citylauf-02
  • Citylauf-03
  • Goeltzschtal-Marathon
  • Stephan

2016-05 Oederaner Lauftag

2016-04 Bowlingabend mit dem TSV

2016-04 OEM 2016

  • OEM-Rene
  • OEM-2016-04-24 a 01 von 17
  • OEM-Claudia
  • OEM-2016-04-24 a 04 von 17
  • OEM-Steffen 1

2016-04 Spreewaldmarathon

  • Spreewald2016-01
  • Spreewald2016-02
  • Spreewald2016-04
  • Spreewald2016-03

2016-04 Halden Bike Marathon in Löbichau

2016-03 Am Ostermontag von der Blauen Blume zum Hauptbahnhof

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2016-03 Engadin Skimarathon

2016-02 Frostwiesenlauf

2016-01 Jizerska Padesatka Skimarathon

2016-01 Kammlauf 2016

2015-12 Silvesterlauf Waldheim

2015-10 Herbstlauf in Linda

2015-10 Röntgenlauf 2015

2015-09 Cross de Luxe

2015-09 Medoc Marathon 2015

2015-09 Greifenstein Bike Marathon in Geyer

2015-09 Jungfrau-Marathon 2015

2015-08 Knappenman 2015

2015-08 weitere Ergebnisse im Juli/August

2015-08 SCOTT EBM Seiffen

2015-07 KAMM-BIKE-CROSS

2015-07 TSV bei Premiere des Dresdner City Triathlon

2015-07 32. Leipziger LVB Triathlon am 26.7.15

2015-07 Storkower Triathlon & Talsperre Pirk

2015-06 weitere Ergebnisse im Mai/Juni

2015-06 Safadi-Werbellinsee-Triathlon

2015-06 Sixtus Schliersee Alpen Triathlon

2015-06 Schlossteich-Triathlon

2015-05 Himmelfahrttour 2015

2015-05 Trainingsausflug nach Geising + "Trimm-Trab ins Grüne" Wechselburg

2015-05 Sportschecklauf in Chemnitz

2015-05 Diesen Weg auf den Höh’n..

2015-05 Oederaner Lauftag

2015-04 Oberelbe Marathon

2015-04 Sächsischer Mount Everest Marathon

2015-04 Auf Gurkenjagd im Spreewald

2015-04 Was machst du Ostern so? Ich renne nach Dresden

2015-03 Ran an die Glöckchen

2015-02 Unser Gespür für Schnee

2014-10 Die zwei Gesichter des Marathons

2014-10 Die zwei Gesichter des Marathons Teil 2

2014-09 weitere Ergebnisse im September

2014-09 Der erste Ironman 70.3 auf der Insel Rügen

2014-08 Freiberger Triathleten beim Knappenman

2014-08 Erfolg auf kurzer Strecke

2014-08 Schmutzig und schnell: Die Xterra

2014-07 Freiberger Triathleten fischen in Leipzig gute Platzierungen

2014-07 Alexander Altherr hält in Tschechien die deutschen Farben hoch

2014-07 weitere Ergebnisse im Juli/August

2014-07 Platz 2 für Claudia Hanisch beim Chemnitz-Marathon

2014-06 weitere Ergebnisse im Juni

2014-06 Schloss-Triathlon-Moritzburg

2014-06 Fassathlon-Weltmeisterschaft 2014

2014-06 Challenge Kraichgau

2014-06 Op de fiets met vrienden – Der TSV auf Tour in Friesland

2014-05 Rackwitzer Triathlon

2014-05 weitere Ergebnisse im Mai

2014-05 Perfekter Lauftag im Thüringer Wald

2014-05 Kai in der Grünen Hölle

2014-05 Ergebnisse Oederaner Lauftag und Freitaler Frühlingslauf

2014-04 Freiberger Triathleten mit vollem Terminkalender

2014-04 Bronze knapp verpasst

2014-03 Alexander Henker gewinnt AK bei der Lößnitzer Runde

2014-01 Erfolgreicher Test zu Saisonbeginn

2014-01 35. Neujahrsberglauf, Falkenstein

2012-08 Knappenman 2012

2012-08 Alexander Altherr beim XTERRA-Crosstriathlon

2012-07 Patrick Oelschlägel wird 9 beim Arnstadt MTB Marathon 2012

2012-02 Alexander Altherr beim Osterzgebirgskammlauf

2012-01 Alexander Altherr beim 32. Floßgrabenlauf

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